Ratgeber · Recht
Ist der Verkauf getragener Unterwäsche legal?
Der Verkauf getragener Unterwäsche zwischen Erwachsenen ist in Deutschland erlaubt. Welche Regeln gelten – Jugendschutz, Steuern, Gewerbe und Plattformpflichten im Überblick.
Kurz gesagt: Ja. In Deutschland dürfen Erwachsene getragene Unterwäsche an Erwachsene verkaufen. Es gibt aber Regeln, die Sie kennen sollten.
Nur unter Erwachsenen
Verkäuferinnen und Käufer müssen volljährig sein. Seriöse Plattformen prüfen das bei Verkäuferinnen per Ausweis. Alles, was jung oder minderjährig wirken könnte – Kleidung, Requisiten, Begriffe –, ist tabu.
Jugendschutz bei Fotos
Erotische, aber nicht pornografische Inhalte wie Tragebilder in Wäsche dürfen nur so angeboten werden, dass Jugendliche sie üblicherweise nicht wahrnehmen – etwa mit Alterskennzeichnung und Zugang nur nach Anmeldung (Jugendmedienschutz-Staatsvertrag). Pornografische Inhalte sind ausschließlich in geschlossenen Benutzergruppen mit anerkannter Altersverifikation erlaubt. SpurVonMir verbietet pornografische Inhalte.
Ist das eine sexuelle Dienstleistung?
Der Verkauf einer Ware – hier getragener Wäsche – ist nach verbreiteter Auffassung keine sexuelle Dienstleistung. Anders kann es aussehen, sobald Treffen oder Handlungen „vor Ort“ dazukommen. Deshalb sind Treffen bei SpurVonMir verboten.
Steuern und Gewerbe
Wer regelmäßig verkauft, um Geld zu verdienen, ist in der Regel gewerblich tätig und muss die Einnahmen versteuern. Details im Artikel Steuern beim Verkauf getragener Wäsche.
Pflichten der Plattform
Online-Marktplätze müssen unter anderem Meldewege für rechtswidrige Inhalte anbieten (Digital Services Act) und Verkäufe ab bestimmten Grenzen an die Steuerbehörden melden (DAC7). Seriöse Plattformen erklären offen, welche Daten sie dafür erheben.
SpurVonMir
Der diskrete Marktplatz für getragene Wäsche
Geprüfte Verkäuferinnen, Käuferschutz, neutraler Versand. 70 % für Verkäuferinnen, keine Grundgebühr.
Stand: Oktober 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.